Flohbissüberempfindlichkeit bei Katzen

Baden der Katze bei Flohbissüberempfindlichkeit

Flohbissüberempfindlichkeit oder Flohallergische Dermatitis ist bei Katzen sehr verbreitet. Tatsächlich ist die Flohbissüberempfindlichkeit bei Katzen die häufigste Hautkrankheit, die bei Haustieren diagnostiziert wird. Flohallergien entstehen in der Regel, wenn Katzen jung sind (weniger als ein und bis zu fünf Jahre alt), können aber in jedem Alter beginnen. Die Wissenschaft vermutet, dass Flohspeichel die Ursache für die Allergie oder Empfindlichkeit ist.

Der Lebenszyklus der Flöhe umfasst den erwachsenen Floh, das Ei, die Larve und die Puppe. Erwachsene Flöhe beißen zwar, können aber nicht lange überleben, wenn sie sich nicht auf einem Tier befinden. Sobald der erwachsene Floh seine Eier auf die Wirtskatze legt, fällt er ab und lässt die Eier für den Rest ihres Lebenszyklus mutieren. Der restliche Lebenszyklus des Flohs findet dann auf der Wirtskatze statt, und der Generationenzyklus setzt sich fort und wächst weiter, bis der Flohbefall erkannt und vollständig beseitigt wird. Informationen zur richtigen Beseitigung finden Sie hier.

Symptome und Typen

Flohbissüberempfindlichkeit bei Katzen oder Flohallergische Dermatitis verursacht in der Regel starken Juckreiz. Dies Erkrankung wird medizinisch als Pruritis bezeichnet. Da nur ein oder zwei Flohbisse pro Woche bereits eine Pruritis auslösen können, bleiben die Symptome oft auch nach einer Flohbekämpfung bestehen. Die meisten Katzen zeigen Symptome, die sich mit zunehmendem Alter verschlimmern, aber die Symptome treten oft auch in Schüben auf. Katzen leiden manchmal besonders unter einem verwandten Zustand, der Neurodermitis. Diese entsteht durch ein Verhaltensproblem als Ergebnis der Angst bezogenen Flohbissüberempfindlichkeit.

Die meisten Besitzer werden zuerst häufiges und schweres Jucken und Kratzen, Haarausfall und Kratzer auf der Haut ihrer Katze bemerken. Oftmals ist das Hinterteil stärker betroffen als die Vorderseite des Körpers oder der Kopf. Jedoch können Katzen, die an einer Allergie gegen Flöhe leiden, Läsionen überall am Körper haben. Außerdem können Flöhe oder Flohschmutz leicht sichtbar sein.

Diagnose

Wenn Sie einen Flohkamm zur Untersuchung Ihrer Katze verwenden, können Flöhe oder Flohschmutz leichter zu sehen sein. Hauttests auf Milben oder bakterielle Hautkrankheiten können auch dann empfohlen werden, wenn die Flöhe nicht zu sehen sind. Manchmal ist die beste diagnostische Methode nur die Behandlung von Flöhen.

Behandlung

Flohbekämpfung und -prävention ist für Katzen mit Flohbissüberempfindlichkeit unerlässlich. Es gibt zahlreiche Mittel auf dem Markt, um die erwachsenen Flöhe für einen bestimmten Zeitraum zu töten, aber alle Produkte sollten nach Anweisungen des Herstellers wiederholt verwendet werden, um eine kontinuierliche Flohkontrolle sicherzustellen. Behandlungen werden oft als Spot-On-Therapie angewendet. Die Tropfen werden meist an der oberen Rückseite des Halses angewendet, da die Katze nicht in der Lage ist, diese Stelle abzulecken. In einigen Fällen können orale Produkte nützlicher und praktischer sein. Flohshampoos können auch für Jungtiere oder für einen akuten Flohbefall nützlich sein, aber eine kontinuierliche Behandlung mit einem der Langzeitprodukte ist unerlässlich.

Flohbekämpfung für Haustiere im Freien ist praktisch unmöglich, obwohl die aktuell verfügbaren Flohbekämpfungsprodukte für eine kurzfristige Behandlung ausreichend sein können, solange das Haus nicht befallen wird. Es gibt viele Heimtierprodukte, die Flöhe in ihren unreifen Lebensphasen behandeln (Eier). Wenn das Haus oder der Hof jedoch befallen ist, ist eine gezielte Behandlung erforderlich. Flöhe können auch Menschen im Haus beißen, wenn sie durch die Flohmedikamente gezwungen werden, ihren Tierwirt zu verlassen, um nach einem anderen Wirt zu suchen.

Katzen, die gegen Flöhe allergisch sind, benötigen Steroide oder Antihistaminika, um ihre Empfindlichkeit gegenüber den Bissen zu behandeln. Ebenso können Antibiotika verschrieben werden, wenn sich infolge offener Läsionen eine sekundäre bakterielle Infektion entwickelt. Nachuntersuchungen sind oft notwendig, um festzustellen, wie weit die Behandlung fortgeschritten ist.

Wohnen

Der wichtigste Faktor bei der Behandlung einer Katze mit Flöhen ist die rechtzeitige Anwendung regelmäßiger Therapien. Weil bereits ein oder zwei Bisse ausreichen, um den Juckreiz bei einem allergischen Tier zu verursachen, sollte die Behandlung mit Flohbekämpfungsmitteln kontinuierlich erfolgen. Dabei spielen auch andere Faktoren, wie häufiges Baden und ob Sie sich für die Verwendung von Spot-on-Produkten entschieden haben, eine Rolle in den Maßnahmen gegen eine Flohbissüberempfindlichkeit bei Katzen.

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